Projekte

Das Stauraum-Bett

Die Kundin wohnt in einer kleinen Einraumwohnung und arbeitet von zu Hause. In ihrer Freizeit übt sie gerne Tanzschritte. Deshalb gibt es auf ihrem Dielen-Boden einen Nutzungskonflikt: Einerseits möchte sie hier das Material für ihre Arbeit ausbreiten. Andererseits braucht sie den Platz zum Tanzen.

Die Lösung: Ich habe für sie ein Bett entworfen, unter dem man zwei große Arbeitsflächen herausrollen kann. Darauf kann sie ihre Bücher ausbreiten – und sie unter dem Bett verschwinden lassen, wenn sie tanzen möchte. Außerdem im Bett verstaut: der unansehnliche Drucker und viele weitere Dinge, für die es sonst eine eigene Kommode gebraucht hätte.

Die Mini-Küche

Die 6,4-Quadratmeter-Küche war bislang unpraktisch eingerichtet: Die Waschmaschine blockierte die Hälfte der Tür, ein Sofa unter dem Fenster nahm viel Platz ein, wurde aber nie benutzt. Die Lebensmittel waren schlecht zugänglich, es fehlten Arbeitsflächen und Stauraum.

Die Lösung: Geblieben sind die Elektrogeräte und alle Lieblingsstücke (Tisch, Stühle und zwei selbstgebaute Wandregale). Neu sind Unter- und Oberschränke aus dem Möbelmarkt und eine Arbeitsfläche an der Längswand. Die Waschmaschine erhielt einen neuen Platz. An ihrer Stelle neben der Tür steht nun ein passgenaues Regal. Das Sofa wurde verabschiedet, stattdessen rückte der Tisch unters Fenster.

Das Schlafzimmer-Makeover

Die Kundin fühlte sich in ihrem Schlafzimmer nicht mehr wohl: In den Kleiderschränken fehlte Platz, improvisierter Stauraum auf und neben den Schränken sorgte für visuelle Unruhe. Für eine neue Schrankwand fehlte aber das Geld.

Die Lösung: ein raumhohes Regal, das die vorhandenen Schränke integriert, und ein Vorhang, hinter dem all das verschwindet. Mit Kanthölzern und Möbelbauplatten aus dem Baumarkt ist das Regal eine preisgünstige Lösung. Selbstgebaut ist auch die kleine Treppe, die zum Bett hinaufführt. Aus dem Möbelmarkt stammt der halbhohe Schrank, der weiteren Stauraum bietet und das Bett vom Eingang abschirmt.

Der Sichtschutz mit Stauraum

Das Schlafzimmer ist ein Durchgangszimmer, das man durchqueren muss, um in den Wohnraum zu gelangen. Da der Kunde häufig Übernachtungsbesuch von Freund*innen hat, wünscht er sich einen Sichtschutz für sein Bett. Dieser soll den Raum aber nicht dauerhaft verschließen, da aus dem dahinterliegenden Fenster Tageslicht in die Wohnung fällt.

Die Lösung: ein Raumteiler aus Kleiderschrank-Elementen. So entsteht in dem schlauchförmigen Raum ein geborgener Bereich, der mit dem Vorhang vor Blicken abgeschirmt werden kann. Das Gelb des Vorhangs schafft zudem einen wärmenden Ausgleich zum kühlen Blau der Wand.

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